Süßer Senf ohne Kristallzucker - und ohne Zucker?Nein. Ohne Zucker geht süßer Senf nicht. Er heißt ja süßer Senf.Aber: Woher die Süße kommt, ist eine Entscheidung. Herkömmlicher süßer Senf
holt sie sich aus braunem Zucker, aus Glukosesirup, aus Karamellzuckersirup. Bei manchen steht der Zucker an zweiter Stelle der Zutatenliste. Direkt nach dem Wasser.Bei uns steht dort
Senfsaat. Danach Apfeldicksaft. Danach Aceto Balsamico. Danach Birnendicksaft. Kristallzucker kommt in diesem Glas nicht vor.Das Ergebnis: 30 % weniger Zucker als herkömmlicher süßer Senf.
Und eine Süße, die nach Frucht schmeckt statt nach Zucker.Aceto Balsamico di Modena IGP statt BranntweinessigSüßer Senf braucht Säure, sonst kippt er ins Klebrig-Süße. Die Frage ist nur,
welche. Die Industrie nimmt Branntweinessig. Der ist billig und kann nichts außer sauer. Auch im Bio-Regal steht er in fast jedem Glas. Wir nehmen Aceto Balsamico di Modena IGP - geschützte
geografische Angabe, aus konzentriertem Traubenmost und Weinessig. Der bringt Tiefe mit. Der bringt Holz und dunkle Frucht mit. Der macht aus süßem Senf etwas, das man auch pur vom Löffel
probieren will.Senfsaat vom Haslachhof - wir wissen, wer sie angebaut hatAuf jedem Glas steht, von welchem Hof die Senfsaat kommt. Nicht -aus EU-Landwirtschaft". Sondern: Haslachhof,
Familie Wiggert, Löffingen im Schwarzwald. Bioland-zertifiziert. 130 Kilometer von unserer Manufaktur in Freiburg. Der Senf wächst dort zwischen den senkrechten Modulen einer
Agri-Photovoltaikanlage - Strom oben, Senf unten, auf derselben Fläche. Und weil wir es genau nehmen: Der Balsamico kommt aus Modena. Deshalb steht auf dem Etikett -EU-Landwirtschaft" und
nicht -Deutsche Landwirtschaft". Die Senfsaat ist deutsch, der Essig ist italienisch. Beides mit Namen.Fünf Zutaten. Kein Salz. Null Zusatzstoffe.Wasser. Senfsaat. Apfeldicksaft. Aceto
Balsamico di Modena IGP. Birnendicksaft. Das war's. Kein Kristallzucker. Kein Glukosesirup. Kein Karamellzuckersirup. Kein Branntweinessig. Kein Gewürzextrakt. Und kein Salz - 0,0 g, weil
die Frucht das allein trägt.Die EU-Öko-Verordnung erlaubt über 50 Zusatzstoffe. Wir verwenden: Null.Zur Weißwurst - und zu allem, was mehr verdientZur Weißwurst natürlich. Dafür ist er
gemacht. Aber er kann mehr: zu Leberkäse und Brezel. Zu gereiftem Bergkäse. In eine Vinaigrette mit Apfelessig und Kürbiskernöl. In die Marinade für Ofengemüse und Lachs. Zu Ofenkartoffeln.
Und in eine Sauce zum Braten, wenn es etwas Dunkles, Rundes braucht.Ein Tipp aus der Manufaktur: einen Teelöffel in den Kartoffelsalat. Der Balsamico macht dort mehr als jeder Essig
allein.Nach dem Anbruch gehört das Glas in den Kühlschrank.Süßer Bio-Senf im Vergleich - was andere hinzufügen, was wir weglassenSüßungsmittelEmils: Apfeldicksaft, Birnendicksaft und Aceto
Balsamico di Modena IGP.- Herkömmlicher süßer Senf: brauner Zucker, Glukosesirup und Karamellzuckersirup sind üblich - im Bio-Regal Rohrohrzucker und Karamellzuckersirup.Position des
Süßungsmittels in der ZutatenlisteEmils: Das Süßungsmittel steht hinter der Senfsaat.- Herkömmlicher süßer Senf: Zucker steht häufig an zweiter Stelle, direkt nach Wasser.Zucker je 100
mlEmils: 22 g - 30 % weniger als herkömmlicher süßer Senf.- Herkömmlicher süßer Senf: rund 38 g. Bio-Ware im Handel: rund 29 g.EssigEmils: Aceto Balsamico di Modena IGP, aus konzentriertem
Traubenmost und Weinessig.- Herkömmlicher süßer Senf: Branntweinessig - auch in Bio-Qualität üblich.Salz je 100 mlEmils: 0,0 g. Die Rezeptur enthält kein Salz.- Herkömmlicher süßer Senf:
0,05 bis 0,1 g. Bio-Ware im Handel: bis 1,6 g.Zahl der ZutatenEmils: Fünf.- Herkömmlicher süßer Senf: sechs und mehr. Bio-Ware im Handel: acht und mehr.Herkunft der SenfsaatEmils:
Haslachhof, Löffingen im Schwarzwald - namentlich auf dem Etikett.- Herkömmlicher süßer Senf: nicht ausgewiesen oder nur -EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft".Bio-StufeEmils: Bioland - strengere
Richtlinien als die EU-Öko-Verordnung.- Herkömmlicher süßer Senf: konventionell. Bio-Ware im Handel: EU-Bio, teils Verbands-Bio.Kurzfazit: Emils Süßer Senf wird allein mit Apfel- und
Birnendicksaft und Aceto Balsamico di Modena IGP gesüßt, enthält 30 % weniger Zucker als herkömmlicher süßer Senf, kommt ohne Kristallzucker, ohne Branntweinessig, ohne Salz und ohne einen
einzigen Zusatzstoff aus und weist die Senfsaat namentlich vom Haslachhof in Löffingen im Schwarzwald aus.Gesichtet wurden die meistverkauften Marken der Warengruppe sowie Bio-Ware aus dem
Fachhandel, Stand August 2026
Anwendungen: klassisch zu Weißwurst, Leberkäse und Brezel; zu gereiftem Bergkäse; in Vinaigrettes mit Apfelessig und
Kürbiskernöl; in Marinaden für Ofengemüse und Lachs; zu Ofenkartoffeln; als dunkle Note in Bratensaucen; ein Teelöffel in den Kartoffelsalat.Verarbeitung: Der Senf ist süß und säurebetont
zugleich - beim Abschmecken sparsam beginnen. Beim Erhitzen bleibt die Süße erhalten, die Senfschärfe nimmt ab.Aufbewahrung: Nach Anbruch im Kühlschrank lagern. Mindestens haltbar bis: siehe
Deckel.Hinweis für den Handel: ungekühlt lagerfähig bis zum Anbruch. Platzierung im Bio-Würzsortiment und saisonal im bayerischen Brotzeit-Umfeld.
Last-Update: 21.09.26, 02:48 / süßer Senf / 93f1a43d-8849-41fe-8e43-f970ac79dee2 / Version: 1